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Im Jahre 2000 wurden Vorbereitende Untersuchungen in Auftrag gegeben und 2003 abgeschlossen. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, auch die Potentiale der Energieversorgung neu zu definieren, Möglichkeiten und Grenzen erneuerbarer Energien detailliert zu untersuchen, den Ausbau eines Nahwärmekonzeptes voranzutreiben und schrittweise baulich umzusetzen.
Die regionalen Gegebenheiten drängen sich geradezu auf. Die Rückstände aus dem Weinbau, der Weinkelter und aus anderen landwirtschaftlichen Bereichen werden zukünftig energetisch verwertet und zu Biogas umgewandelt. Das erzeugte Biogas wird in einer BHKW-Anlage genutzt, um zukünftig den gesamten Altort zu versorgen. Für die Spitzenlast des Wärmebedarfs ist vorgesehen, eine über Gas betriebene Kesselanlage zu betreiben.
Eine Maßnahme zur Einsparung von Primärenergie ist die Kraft-Wärme-Kopplung. Durch die kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme z.B. in Blockheizkraftwerk (BHKW) können die Energieverluste gegenüber der Stromerzeugung Kondensationskraftwerke um rund 75 % verringert werden.
Auf der Grundlage der von den Energieplanem gewonnenen Erkenntnissen kann davon ausgegangen werden, dass die im Gemeindegebiet und in den benachbarten Gemeinden verfügbaren biogenen Rückstände ausreichend Energiepotential bieten, die Wärmegrundlast im historischen Altort zu decken.
Neben der Schule, dem Kindergarten und dem Schwesternhaus sollen in einer l. Ausbaustufe, die historischen Kirchgaden sowie weitgehend alle privaten Anwesen an das Nahwärmeversorgungssystem angeschlossen werden.
Die Nahwärmeversorgung mit BHKW erspart die Erneuerung der vorhandenen Kesselanlagen und verringert Energieumwandlungsverluste der Wärme- und Stromerzeugung bei gleichem Strom- und Wärmebedarf um rund 75 %. Von besonderer Bedeutung für Einsparung von fossilen Energieträgern ist in diesem Zusammenhang die energetische Nutzung von biogenen Stoffen aus dem örtlichen Weinbau, der Weinkelter und der Landwirtschaft.